Man sollte einen ganzen Tag einplanen, um in der Normandie große Historie erleben zu können. Der Mont-Saint-Michel, unweit von Avranches, gilt als das Achte Weltwunder. Dieses eindrucksvolle Bauwerk im Wattenmeer gehört zum UNESCO-Kulturerbe und zieht täglich eine unüberschaubare Zahl Besucher an. In diesem Benediktinerkloster aus dem 11. Jahrhundert leben heute noch Mönche. Die sakrale, typisch normannische Art der Architektur und das am Fuße des Berges liegende Dörfchen, sind ein Muss für Jeden, der seinen Urlaub in der Normandie verbringt.
Die Fülle der Eindrücke verdaut man am besten, wenn man sich vom Touristenstrom entfernt und nach Saint-Hilaire-du Harcouët, in das Restaurant Le Cygne, fährt. Die Küche ist regional und hervorragend. Bedenkt man, dass in der Heimat des Camembert die Vielfalt der Käsesorten die Zahl der Tage im Jahr übersteigt, dann ist es schwer, eine Entscheidung zu treffen, sobald die Käseplatte gereicht wird. Doch bei aller Versuchung ist es angebracht, dem französischen Knigge zu folgen, also maximal drei Stücke auszuwählen. In Avranches ist dann die freundliche Atmosphäre im Hotel „Altos“ das Richtige, um den Tag Revue passieren zu lassen. Es bietet alle Annehmlichkeiten, die einen Aufenthaltsort zum gemütlichen Zuhause machen, bevor der nächste Tag mit neuen Eindrücken anbricht.
Die Atlantikküste selbst hat wunderschöne Bademöglichkeiten, eignet sich derzeit aber eher zum Wandern als zum Baden, denn das Problem der gefährlichen Algenfaulgase ist noch nicht gelöst. Doch von Avranches aus lässt sich ebenso gut ein Besuch im Château du Breuil einplanen. In dem denkmalgeschützten Schloss ist eine der berühmtesten Calvadosbrennereien untergebracht. Nach dem Rundgang kann man ihn natürlich probieren und auf das Gastgeberland anstoßen.
Dieser Eintrag wurde am Dienstag, 16. März 2010 um 13:11 erstellt und ist abgelegt unter Urlaub & Reisen. Mit dem RSS 2.0 Feed kannst du den Antworten zu diesem Artikel folgen.
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